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WBV Ost Strausberg


Erweiterung des Rechenzentrums / Neubau Energiezentrale

Auftraggeber:

Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen

 

Projekte:

Das Hochverfügbarkeits-Rechenzentrum der Bundeswehr gehört zum Rechenzentrenverbund der Bundeswehr und befindet sich auf dem Gelände der WBV Ost in Strausberg. Für die perspektivischen Aufgaben des Rechenzentrums wurde eine Erweiterung desselben dringend erforderlich. Die Erweiterung des Bestandsrechenzentrums beinhaltet den Anbau eines Bürogebäudes sowie zugehörige Tagungsbereiche, die Teilsanierung bestehender Bürobereiche und die Erweiterung der Serverstellfläche auf das Doppelte wobei hier erstmals 72 wassergekühlte Hochleistungsracks in drei Maschinenräumen (Rechnerräumen) zum Einsatz kommen. Die neue Energiezentrale liefert mit fünf gasbetriebene Blockheizkraftwerken sowie den Kompressions- und Absorptionskältemaschinen die erforderlichen Medien wie Strom, Wärme und Kälte. Somit wird nicht nur eine kostengünstige sondern auch eine umweltfreundliche Energieversorgung des Gesamtkomplexes abgesichert. Der BWI Systeme ist es dadurch möglich ihren Green-IT-Ansatz am Standort Strausberg umzusetzen.

Insgesamt wurden ca. 45 km Kabel verschiedener Querschnitte sowie ca. 6 km Rohre zwischen den Nennweiten DN 15 und DN 300 verlegt. Es wurden ca. 210 t Stahl für die Rohre und Aggregate verbaut.
 

1. Erweiterung Rechenzentrum

Neubau von 3 Serverbereichen mit insgesamt 72 Racks und einer Rackleistung von je 20 kW (1.440.000 kW) einschließlich der gesamten Kälte- und Klimatechnik sowie der Anbindung an die Energiezentrale mit Neubau der benötigten betrieblichen Infrastruktur

Technische Angaben (Auszug)

  • Gesamtluftleistung Klimaanlagen 110.000 m³/h
  • Kälteverteilung für die Racks und Räume
  • Redundantes Stromversorgungssystem
  • Passives Datennetz

 

2. Neubau eines 4-geschossigen Büro- und Beratungsbereiches als architektonisch abgehobenen Anbau an das bestehende Bürogebäude des Rechenzentrums
 

3. Neubau Energiezentrale

Neubau Energiezentrale zweigeschossig mit entsprechenden Redundanzen, sowie einer eigenen GLT-Zentrale und einem digitalen Dokumentationssystem zum Gesamtkomplex.

Technische Daten:

  • Leistung BHKW-Module (elektrisch) 2.500 kW
  • Leistung BHKW-Module (thermisch) 2.800 kW
  • Leistung Kessel Zweistofffeuerung 900 kW
  • Leistung Kälteversorgung 3.000 kW bestehend aus
    • 3 Absorptionskältemaschinen a. 600 kW
    • 2 Kompressionskältemaschinen a. 600 kW
  • Speicher
    • Pufferspeicher Kaltwasser 2 x 100.000 l
    • Pufferspeicher Heizwasser 16.000 l
  • Noteinspeisung über Trafostation 2 x 1.600 kVA
  • 2 redundante USV-Anlagen mit 2.200 kVA
  • Gesamtluftleistung Klimaanlagen 130.000 m³/h
  • 5 Rückkühlwerke für die Kälteerzeugung und 6 Rückkühlwerke für die BHKW-Module
  • Einbindung des Bestandsrechenzentrums zur Erhöhung der Redundanzen und Verbesserung der energetischen Betriebsführung

 

Gesamtkosten: 18.000.000 €

davon Kosten (TA): 12.800.000 €

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