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Munster – Süd


Liegenschaftsbezogenes Energiekonzept

 

Auftraggeber

Staatliches Baumanagement Lüneburger Heide

 

Projekt

Für den Versorgungsbereich Munster-Süd, bestehend aus 14 Liegenschaften mit insgesamt 200 beheizten Gebäuden war ein Liegenschaftsbezogenes Energiekonzept nach Vorgaben des Leitfadens zu erarbeiten. Verschiedene Temperaturniveaus der Wärmeversorgung (HT, NT, TWWB) führen auf 75 km Leitungslänge zu erheblichen Verlusten. Unter Beachtung der energetischen Eigenschaften der Gebäude sowie unter wirtschaftlichen Aspekten festgelegte Sanierungsmaßnahmen zur Verbesserung des baulichen Wärmeschutzes wurde die Sollkonzeption der technischen Infrastruktur erarbeitet. Der Liegenschaftswärmebedarf kann im Ergebnis aller Maßnahmen unter 20 MW gesenkt werden. Ferner wurden Möglichkeiten des Einsatzes von oberflächennaher Geothermie und Kraft-/Wärmekopplung untersucht und bewertet.

Gebäudespezifische Untersuchungen mit:

  • Detaillierte bauphysikalischer Untersuchung der Gebäude
  • Untersuchung der wärme- und raumlufttechnischen Anlagen
  • Untersuchung der Wärmeversorgungsanlagen und der Wärmeversorgungsnetze (WVN im Ist-Zustand 75 km)
  • Erarbeitung der GA-Sollstruktur

Detaillierte Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen für:

  • Energetische Aufwertung von Gebäuden
  • Sollzustandskonzeption Wärmeversorgung
  • Maßnahmeplan
  • Schachtdokumentation (120 Schächte des WVN)

 

Ergebnis des LEK/GAK:

Senkung des Anschlusswertes der Liegenschaft mit 200 beheizten Gebäuden von derzeit 35 MW auf unter 20 MW durch:

  • Verbesserung des bautechnischen Wärmeschutzes
  • Sanierung des Wärmeversorgungsnetzes
  • Optimierung der RLT (z.B. WRG)
  • Vorrangschaltung TWWB
  • Erneuerung der WH mit Senkung des Temperaturniveau

Deckung der elektrischen Grundlast durch BHKW

 

Technische Daten:

  • Energetische Sanierung an 95 Gebäuden
  • Optimierung der RLT-Anlagen
  • Senkung des Anschlusswertes von 35 MW auf 20 MW
  • Sanierung des Wärmeversorgungsnetzes (Reduzierung der Leitungslängen von 75 km auf 17 km)
  • Vorrangschaltung TWWB
  • Erneuerung der WH mit Senkung des Temperaturniveaus
  • Senkung der Energiebezugskosten um 42 %

 

Kosten: 46.260.000 €


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